Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie
In Deutschland ist die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie mit 43% das am häufigsten eingesetzte Psychotherapieverfahren. Sie ist eine Modifikation der psychoanalytischen Standardtherapie und hat sich zu einem eigenständigen Verfahren mit breitem Indikationsspektrum entwickelt, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich gut belegt ist. Sie sieht Krankheitssymptome als Folge von Konflikten, die in früheren Lebensphasen entstanden sind und durch Aktualisierung im Hier und Jetzt krank machen. Bei der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie geht es darum, diese unbewussten Konflikte anhand der Lebensgeschichte aufzudecken und bewusst zu machen, damit sie einer Therapie zugänglich werden. In der Therapie sollen Einsichten in die Zusammenhänge zwischen den jetzigen Beschwerden und den in früheren Lebensphasen entstandenen Konflikten gewonnen werden. Die Menschen werden darin unterstützt, ihre Wahrnehmung und Verhaltensweisen so zu verändern, dass sie gestärkt und mit neuer Zuversicht ihr Leben wieder gestalten lernen.
Voraussetzungen
Freie Therapieplätze und schneller Therapiebeginn für
- Privat Versicherte und Selbstzahler
- Gesetzlich Versicherte im Kostenerstattungsverfahren